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* Frauen NLA: Playoffs vorzeitig erreicht
Posted 14.12.2009, 20:51 Uhr

Meisterschaft Bereits vor den beiden letzten Qualifikationsrundenspielen wurden die angestrebten Playoffs erreicht.

Ruedi Ammann

In Jona starteten die Urnerinnen/Aargauerinnen gegen die noch verlustpunktelosen Damen aus Wigoltingen höchst vielversprechend. Im ersten Satz wurde auf allen Positionen überzeugend zur Sache gegangen.
Der Lohn liess nicht auf sich warten: 11:8-Erfolg. Im nächsten Durchgang wurde mit den Favoritinnen gut mitgehalten. Doch fehlte schliesslich das Glück zum zweiten Erfolg. Das Set musste mit 8:11 ans Bein gestrichen werden. Satz Nummer drei blieb ebenfalls eine Beute der Wigoltingerinnen (7:11). In der Folge raffte sich das Team Amsteg/Oberentfelden nochmals auf, erbrachte eine konstante Leistung und entwickelte viel Druck, damit die Widersacherinnen immer wieder in Verlegenheit bringend. Nach Verlängerung wurde mit 13:11 gewonnen und somit eine Barrage erzwungen. Dem hoffnungsvollen Start folgte eine Phase mit etwelchem Pech. Und weil sich dazu etliche unnötige Eigenfehler gesellten, kam eine 7:11 Niederlage zustande – Wigoltingen gewann die spannend verlaufene Spitzenbegegnung mit 3:2. „In der laufenden Hallensaison zeigten wir unsere beste Vorstellung, alle Akteurinnen vermochten die erhofften Leistungen abzurufen. Dass es am Schluss doch nicht ganz gereicht hat, den Leaderinnen ein Bein zu stellen, war schade, doch Wigoltingen trumpfte ebenfalls stark auf. Immerhin: Der Sieg hätte auf beide Seiten fallen können“, bilanzierte Fabienne Fedier.

Ettenhausen vom Parkett gefegt


Spiel Nummer zwei war gegen die drittklassierten Damen aus Ettenhausen zu bestreiten. Das Kollektiv Amsteg/Oberentfelden zeigte präzisen Aufbau, Schlägerinnen und Abwehrspielerinnen waren auf der Höhe ihrer Aufgabe. Der erste Satz wurde klar mit 11:3 siegreich gestaltet. Ettenhausen war nach der Pause wohl etwas unterschätzt worden. Doch bleibt auch anzumerken, dass die Gegnerinnen plötzlich stärker aufzutrumpfen vermochten. So wurde der zweite Durchgang nur knapp gewonnen (12:10). Im dritten Satz führte Amsteg/Oberentfelden vom Anpfiff weg. Die Führung wurde nie aus der Hand gegeben und das Set mit 11:7 siegreich gestaltet; Gesamtresultat: 3:0. „Wir spielten nicht mehr derart konstant wie gegen Wigoltingen, zogen aber die budgetierten 2 Punkte sicher an Land. Unsere Aufgabe war dadurch erleichtert worden, weil bei Ettenhausen die Hauptangreiferin nicht mit von der Partie sein konnte“, lautete der Kommentar von Fabienne Fedier.

Ziel vorzeitig erreicht


Im Lager der Urnerinnen/Aargauerinnen kann eine erste positive Bilanz gezogen werden. Das Ziel „Erreichen der Playoffs“, wie vor Saisonbeginn festgelegt, ist bereits erreicht, auch wenn noch zwei Qualifikationsrundenspiele - 17. Januar, in Embrach, gegen die Gastgeberinnen (6 Punkte) und das noch zählerlose Ohringen - zu bestreiten sind. In der Rangliste führt zurzeit Wigoltingen mit 10 Punkten, vor Amsteg/Oberentfelden (8), Ettenhausen, Embrach und Schlieren (alle 6), Jona (4), Kirchberg und Ohringen (beide 0).

Amsteg/Oberentfelden spielte mit:
Melanie Siegenthaler, Sabrina Siegenthaler, Andrea Gerber, Olivia Jäggi, Michelle Fedier, Fabienne Fedier.

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