Anlässlich der 1. Liga Abstiegspoule am 10. Januar 2010 in Oberentfelden warteten die Urner mit zwei Siegen auf. Villmergen wurde mit 3:1, Schlossrued mit 3:2 bewzungen.
Ruedi Ammann
Gar nicht nach den Vorstellungen der Amsteger Faustballer war die Qualifikationsrunde der 1.-Liga-Hallenmeisterschaft 2009/10 verlaufen. Der FBT-Trupp handelte sich nämlich die Teilnahme an den Playouts ein, nachdem als erklärtes Saisonziel doch die Qualifikation für die Playoffs anvisiert worden war. Nun musste wider die Relegation gefightet werden.
Verschlafene Startphase
Im ersten Duell hatten die Innerschweizer als Qualifikationrundenfünfte in ihrer Achtergruppe gegen den Tabellenletzten Villmergen die Klingen zu kreuzen. Der Auftakt gelang alles andere als wunschgemäss. Mit 5:11 musste den Aargauern der erste Durchgang abgetreten werden. Doch dieser Flop weckte die Amsteger sichtlich auf. Mit 11:9 realisierten sie den Gleichstand, um dann die Sätze drei und vier ganz klar für sich zu gestalten (11:4, 11:5). Dadurch war die erste Hürde der letzten Playout-Meisterschaftsrunde überwunden.
Zweiter Sieg durch Barrageerfolg
Gegen Schlossrued, das den ersten Fight gegen Zufikon mit 3:2 siegreich gestaltet hatte, wurde vorerst mit angezogener Handbremse agiert. So war es nicht verwunderlich, das Set eins und zwei mit je 5:11 an die Widersacher gingen. Im dritten Satz lautete das Skore 8:8, ehe die Amsteger einen Zahn zuzulegen und dank drei in Serie realisierten Punkten das bessere Ende mit 11:8 für sich zu beanspruchen wussten. Hart umkämpft verlief der folgende Durchgang. Mit 11:9 schwang der FBT obenaus. Somit war eine Barrage angesagt. Praktisch mit links dominierten die Urner diesen alles entscheidenden Fight, nämlich gleich mit 11:5.
In der abschliessenden Playoutrangliste belegte der FBT Amsteg somit den 5. Patz (4 Punkte), vor Schlossrued (2), Villmergen (2) und Zufikon (0), sich damit den Klassenerhalt souverän sichernd.
Für Amsteg spielten:
Thomas Jauch, Fabian Jauch, Daniel Gübeli, Erwin Gerig, Christian Püntener und Patrik König.
Bemerkungen: Amsteg ohne Adi König und René Wallimann (rekonvaleszent)