Die Urnerinnen/Aargauerinnen gaben sich im Rahmen der letzten zwei Qualifikationsspiele keine Blösse: 3:2-Sieg gegen Embrach, 3:0-Sieg über Ohringen.
Ruedi Ammann
In Embrach wurde zu den letzten beiden Qualifikationsspielen in der obersten nationalen Stärkeklasse angetreten. Das Kollektiv aus Amsteg und Oberenfelden setzte sich dank zweier verdienter Siege im Klassement der Qualifikationstour auf den zweiten Platz.
Hitchcock führte Regie
Im Spiel gegen Embrach ging es für die Urnerinnen/Aargauerinnen eigentlich um nichts mehr – die „Ehre“ ausgeklammert. Ganz anders sah die Angelegenheit für die Widersacherinnen aus. Sie wollten mit einem Sieg ebenfalls unter die besten vier Equipen aufrücken. Die Partie verlief vorerst höchst ausgeglichen. Nach gutem Start baute Oberentfelden/Amsteg etwas ab. Prompt musste der erste Satz mit 9:11 aus der Hand gegeben werden. Die Antwort fiel in der Folge klar aus. Die Urnerinnen/Aargauerinnen behielten das bessere Ende mit 11:4 für sich, nachdem sie immer besser ins Spiel gefunden und mit souveränen Aufschlägen und Abnahmen überzeugt hatten. Zu viele Eigenfehler liessen dann den Fight erneut auf die gegnerische Seite kippen (5:11). Satz Nummer vier ging wieder an Embrach (11:7). Somit war eine Barrage angesagt. Nach einer 3:1-Führung wurde das Zepter vorübergehend aus der Hand gegeben (5:6), doch nach dem 9:9 gewannen die Urnerinnen/Aargauerinnen dank zwei sehenswert herausgespielter Punkte (11:9) und damit die Begegnung 3:2 endgültig.
Schlusslicht klar ausgepunktet
Gegen Ohringen, dass im bisherigen Meisterschaftsverlauf noch keinen einzigen Zähler verbucht hatten, liessen Amsteg/Oberentfelden nichts anbrennen. Mit 11:4 wurde das erste Set siegreich gestaltet. Weil danach die Zügel anlässlich des zweiten Durchganges im Anschluss an das 7:0 etwas schleifen gelassen wurden, kam nur noch ein relativ knappes 11:9 zustande. Im dritten Satz liessen die Favoritinnen dann ihr Können wieder aufblitzen. Sie gewannen mit 11:3 ebenso klar wie souverän. „Wir sind mit unserer Platzierung anlässlich der Meisterschaft 2009/10 ausgesprochen zufrieden und natürlich zuversichtlich, den Halbfinal gegen Ettenhausen (13. Februar, 17 Uhr, in Widnau) siegreich gestalten und somit ins eigentliche Endspiel vom folgenden Sonntag gelangen zu können“, bilanzierte Fabienne Fedier vom FBT Amsteg.
Die Rangierung:
1. Wigoltingen (14 Punkte)
2. Oberentfelden/Amsteg (12)
3. Ettenhausen (10)
4. Embrach (8)
5. Schlieren (6)
6. Jona (4)
7. Kirchberg (2)
8. Ohringen (0).
Die vier erstplatzierten Formationen bestreiten nun am 13./14. Februar in Widnau die Finalissima. Eine Woche zuvor treten die vier übrigen Teams zum Abstiegsstechen in Kirchberg an.